Wie und warum ich Storytelling mache?

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir uns evolutionstechnisch immer weiterentwickeln. Digitalisierung hin oder her, seit 350.000 Jahren erzählen wir uns Geschichten und das hat sich nie verändert.

Beim Theater in eine Rolle zu schlüpfen, war in meiner Schulzeit das Beste für mich. Eine Geschichte zu verkörpern, sie nicht nur zu erzählen.

Was habe ich gestaunt, als ich bemerkte, dass meine eigene Geschichte, ohne eine Rolle, noch faszinierender auf Menschen wirkt, weil sie echt ist. Also begann ich, meine Erlebnisse und das, was ich lernte, in Geschichten wiederzugeben.

Eigentlich fing alles in der Berliner Gastronomieszene der 2000er Jahre an. Geschichten, Drinks und laute Musik. Der Stoff aus dem die Träume sind. Schön, aber nicht Langzeit-tauglich. Also startete ich im Rettungsdienst. Wieder: Geschichten, Blaulicht und laute Töne.

Aus dem Rettungsdienst ging es in die Medizintechnik, wo ich Trainings für deutsche Krankenhäuser entwickelte, nur um zu merken, dass ich in die große Welt wollte.

Als global Key Account Manager zog es mich in OP-Säle rund um die Welt.

Angepasst an Markt und Kultur entwickelte ich Infrastrukturen und gleichzeitig ein globales Schulungsprogramm für und mit unseren Partnern.

Storytelling war dabei in jedem Land, das stärkste Marketing-Tool.

Heute habe ich mir zur Mission gemacht, Unternehmen mit Storys sichtbar zu machen. Der Markt und die Anforderungen haben sich derart verändert, dass ein „Wir haben das schon immer so gemacht“, jedes Unternehmen in den Abgrund führt.

Für Unternehmen halte ich (online) Workshops zur Positionierung und Sichtbarkeit, LinkedIn-Nutzung und bin als Redner zu diesen Themen gefragt.

Wem ein ganzer Workshop-Tag zuviel ist, der kann auch gezielt in das Story-Sparring gehen. Stundenweise arbeiten wir an einzelnen Herausforderungen im 1:1.

Mir geht es darum, bestehende Strukturen zu hinterfragen und mit besseren, wirksamen Storys zu ersetzen. Nicht mit langwierigen Prozessen, sondern effizient und effektiv. Kein Lari-Fari, sondern Ergebnisse.

Kunden kaufen nicht das „günstigste“ oder „das beste“. Sie kaufen das, was sie verstehen. Was nicht sichtbar ist, begeistert nicht.

Ich kann aber nicht Wasser predigen und Wein trinken, daher bin ich Videocontent-Creator auf verschiedenen Plattformen und Gründer der #linkedincoffeebreak, die meine beiden Leidenschaften verbindet: gute Geschichten und guten Kaffee.

Storytelling, Sichtbarkeit, Positionierung, egal wie du es nennen möchtest. Ich mache das, was mir am meisten Spaß macht. Jeden Tag!